Archiv für Dezember 2006

Orientierungswissen > Hospitationsbericht > Gliederung

Ein Beitrag zum Themengebiet Lehrangebote, geschrieben am 17. Dezember 2006

Gliederungsgesichtspunkte für den Hospitationsbericht

Bitte fertigen Sie Ihren Hospitationsbericht in der Weise an, dass Sie die folgenden Gesichtspunkte nicht nur berücksichtigen, sondern den Bericht auch tatsächlich nummerisch in dieser Weise gliedern. Bei Schwierigkeiten mailen Sie mich bitte an. Ihr Bericht sollte bis zum Ende der Vorlesungszeit dieses Semesters vorliegen.

1. Ihre Personalien

2. Adresse der Einrichtung, Telefonnummer Ihres Kontaktpartners

3. Kurzbeschreibung der Einrichtung (Ziele, Struktur, Personal, Größe, u.U. Inventar, u.U. Geschichte, Elternarbeit, Einzelbetreuungen, Kooperation mit anderen Institutionen etc.)

4. Beschreibung des Personenkreises (demographische Merkmale, Art der Behinderungen, Symptome, Krankheitsbilder, Besonderheiten)

5. Kennzeichnung der von Ihnen vorgefundenen Beobachtungssituation (schulisch: Raum, Fach, Tageszeitpunkt, anwesende Personen etc.)

6. (Tagebuchartige) Sammlung von Beobachtungen und Eindrücken (Was ist allgemein passiert? Wie verlief Ihre Kommunikation und Interaktion mit einzelnen? Welche konkreten Beobachtungen konnten Sie im Ablauf bei Einzelpersonen machen? etc.)

7. Auswertung der Beobachtungen und Bewertungen (auch gefühlsmäßiger Art); Ihr Lerneffekt

8. Zusammenfassung

Orientierungswissen: Folien zum Thema Verhaltensstörungen

Ein Beitrag zum Themengebiet Lehrangebote, geschrieben am 17. Dezember 2006

Förderschwerpunkt Soziale und Emotionale Entwicklung (Verhaltensstörungen)

Definition: Teil 1

Der Begriff bezeichnet eine soziale Behinderung, die durch abweichende Verhaltens- oder sozial-emotionale Reaktionen bei Kindern und Jugendlichen gekennzeichnet ist. Die Normabweichungen in entwicklungsbezogener und gesellschaftlicher (kultureller, ethnischer) Hinsicht lassen die weitere Bildung und Erziehung des Schülers bzw. der Schülerin als gefährdet erscheinen. Symptomatisch sind im allgemeinen sozial-emotionale und schulleistungsbezogene Störungen. Eine emotionale Störung oder Verhaltensauffälligkeit tritt über einen längeren Zeitraum (mehrere Monate) in mehreren (mindestens zwei) Lebensbereichen auf, wovon einer die Schule ist.

Definition: Teil 2

Sie ist also mehr als eine zeitlich begrenzte Reaktion auf besondere Stressereignisse; sie ist weiterhin dadurch gekennzeichnet, dass sie mit den Möglichkeiten der allgemeinen Schule nicht ausreichend abgebaut werden kann.
Eine emotionale Störung oder Verhaltensauffälligkeit kann in der Regel durch ein abgestuftes Fördersystem so weit abgebaut werden, dass Betroffene möglichst unter Regelbedingungen unterrichtet und zu einem qualifizierten Schulabschluss geführt werden.

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